Die Keltensklavin

Erschienen: 04/2018

Genre: Historical Romance, Soft-SM / BDSM

Location: Germanien, Römisches Reich


Erhältlich als:
paperback & ebook

ISBN:
Print: 978-3-86495-312-5
ebook: 978-3-86495-313-2

Preis:
Print: 12,90 €[D]
ebook: 6,99 €[D]

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Die Keltensklavin


Inhaltsangabe

Iseabail flieht während eines Angriffes der Römer aus ihrem keltischen Dorf, doch römische Legionäre ergreifen sie und der Feldherr Marius Gaius Licinus beansprucht sie als seine Lustsklavin.

Iseabail ist außer sich vor Entsetzen, als sie nach ihrer Gefangennahme dem Feldherrn als persönliche Liebesdienerin zu Diensten sein soll. Nachdem sie beinahe entfliehen konnte droht Marius, Iseabails Schwester zu töten, sollte Iseabail sich nicht seinen sinnlichen Wünschen beugen - und Marius' Wünsche sind sehr speziell.

Schon bald findet Iseabail sich in einem Netz aus Lust, Scham und Unterwerfung gefangen ...

 

Über die Autorin

Lily Monroe lebt glücklich verheiratet irgendwo in Bayern. Sie flucht beim Autofahren wie eine Teufelin, radelt wie eine Irre und singt „angeblich“ wie ein Engel. Außerdem sammelt sie Hüte, Mützen und Lippenstifte.

...

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Leseprobe

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Marius Gaius Licinus saß gelangweilt auf einem Hocker und beobachtete die Sklavin, eine Gallierin, dabei, wie sie das schmutzige Geschirr einsammelte. Ihr rotes Haar ähnelte in seiner Farbe der untergehenden Sonne, und wenn ihre Haut nicht von Pockennarben entstellt gewesen wäre, hätte man sie an ein Bordell verkaufen können. So aber verrichtete sie als Sklavin die niederen Arbeiten für die römische Armee. Nicht, dass derartige Tätigkeiten in einem Römerlager eine Verbesserung ihrer Lage darstellten, doch sie hätte als Hure einen höheren finanziellen Wert für ihren Besitzer besessen.

Sie wagte einen scheuen Blick...

...zu Marius hinüber, und er wusste, was sie denken musste: dasselbe wie die Leute zu Hause. Er fühlte sich an die Blicke der Patrizier Roms erinnert, die ihn als passenden Gemahl für ihre Töchter und Schwestern ins Auge fassten: Marius Gaius Licinus, der jüngste Zenturio Roms, Bruder des berüchtigten Konsuls Lucius Sertorius Licinus. Die Familie Licinus war nicht nur unverschämt reich und mächtig. Der Ruf, der den Männern anhaftete, war von solcher Art, dass man lediglich hinter vorgehaltener Hand darüber flüsterte – was die Frauen betraf mit Kichern und vonseiten der Männer mit anerkennendem Wohlwollen.

Doch während sein Zwilling Lucius den erotischen Vergnügungen nachgehen konnte, die Rom ihm bot, saß Marius in der Barbarei fest, zum Ruhme Roms zwar, aber die Romantik der Feldzüge und Eroberungen hatte in der Heimat deutlich lockender geklungen, als es der Realität entsprach. Zu Anfang hatte es noch einen mystisch-düsteren Zauber besessen, hier in Germanien zu sein, mit all seinen hohen und dichten Wäldern, den Wilden, die sich im Dickicht der Bäume versteckten und auf den passenden Hinterhalt lauerten oder mit gezielten Attacken vorstürmten, um ihren übermächtigen Gegner, das römische Heer, anzugreifen. Nach erfolgreichen Kämpfen die Depeschen an seinen Bruder zu verfassen, in denen er von den Keltenkriegern berichtete, die blau angemalt, schreiend und fluchend in den Kampf zogen – als würde dies einen römischen Soldaten beeindrucken –, gab Marius das Gefühl seinen Bruder an seinen Erlebnissen direkt teilhaben zu lassen und so trugen die Botschaften einen Hauch von Abenteuer zu Lucius nach Rom. Dieser Gedanke vermittelte Marius ein wenig das Gefühl, Lucius bei sich zu haben. Es gab nichts, was die Kelten anzustellen vermochten, was Marius oder seine Männer verstörte. Weder ihre Art, in den Kampf zu ziehen, noch die Tatsache, dass die Barbaren ihren Feinden die Köpfe abschnitten.

Wenn man Marius richtig informiert hatte, taten sie das allein aus dem Grund, weil sie glaubten, ohne Kopf bliebe ihren Feinden die triumphale Ankunft im Jenseits verwehrt. Dies mochte vielleicht für Ihresgleichen gelten, doch auf einen Römer trafen andere Bedingungen zu. Diese nicht, denn garantiert würde Pluto wissen, wer vor ihm stände, selbst wenn der Ankömmling ohne Kopf vor ihm erschien.

Marius’ Stellvertreter, der Optio Decimus Antonius Opilio, trat ein und grüßte ihn zackig. Als Marius zum Militär ging, folgte ihm Decimus getreulich und fand, wie es schien, deutlich größeren Gefallen am Soldatenleben als Marius, der es, trotz seines hohen Ranges und der Ehrungen, die ihm zuteilwurden, mittlerweile kaum erwarten konnte, seinen Dienst zu beenden und wieder heimkehren zu dürfen. Er konnte die tiefgrünen Wälder nicht mehr sehen. Inzwischen kam es ihm so vor, als klebte der Nebel wie feuchte Spinnweben auf seiner Haut. Der Dunst, der oft bei Nacht und im Morgengrauen aus den Wiesen und dem Unterholz hochkroch, durchdrang alles. Die meiste Zeit des Jahres war es hier einfach nur kalt und nass. Eine Kälte, die bis in seine Knochen vordrang und ihm jegliches Vergnügen an der fremdartigen Umgebung vergällte, die er in den Sommermonaten spürte.

„Nun, Decimus? Berichte, was ist euch beim Auskundschaften der Gegend widerfahren? Ihr habt Gefangene gemacht?“

„Besser“, verkündete Decimus, legte seinen Helm auf dem Seitentisch ab, goss sich Wein aus einer Silberkanne in einen kunstvoll ziselierten Becher, hob ihn an den Mund und trank.

Geduldig wartete Marius, bis sein Freund und Untergebener zu sprechen fortfuhr.

„Uns liefen zwei Keltinnen in die Arme, die wir sofort in unsere Obhut nahmen.“

Marius hob fragend die Augenbraue, während Decimus lachte.

„Du musst sie dir wirklich selbst ansehen.“

Aus irgendeinem Grund wirkte er auf seinen Kameraden so vergnügt wie selten. „Erst mal deinen Bericht, dann entscheide ich, ob es meine Mühen wert ist, sie anzusehen“, entgegnete er und winkte gelangweilt ab, woraufhin Decimus erneut lachte. Zwar hätte das Marius misstrauisch machen sollen, aber er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wartete lieber darauf, was der Freund erzählte.

Decimus verfolgte das Thema nicht weiter und berichtete ihm über ihren Zusammenstoß mit den Keltinnen, die auf der Flucht vor germanischen Marodeuren gewesen waren.

Marius runzelte die Stirn, als er sich erhob und sich ebenfalls Wein aus der Karaffe in einen Silberbecher goss. Er nahm einen tiefen Schluck, während er auf die tiefrote Farbe des Weins achtete und das säuerlich-blumige Aroma genoss. Kein Wein aus dem sonnenverwöhnten Rom, vielleicht aus einer nördlicher gelegenen Provinz Roms.

Er stellte den Becher ab und sah Decimus beunruhigt an. „Das gefällt mir nicht, die Germanen sind zu umtriebig und werden langsam respektlos. Die Überfälle durch vordringende Stämme häufen sich. Wir können das nicht mehr lange hinnehmen und müssen eine Offensive gegen die Germanen in Gang setzen.“

„Ich denke, es sind nur die Angehörigen eines einzigen Stammes, die die Dreistigkeit besitzen, in das Gebiet vorzudringen. Ich habe die Männer angewiesen, alles zu tun, um einen dieser Unruhestifter aufzutreiben. Wenn wir einen der Barbaren dingfest machen können, werde ich höchstpersönlich das Verhör leiten.“

Marius drehte sich um, ging zu seinem Stuhl zurück und bedeutete Decimus, sich ebenfalls zu setzen. „Und was ist mit den Mädchen, die ihr ergriffen habt?“

„Einfaches Volk, sie waren wohl allein unterwegs, als ein paar der Germanen ihrer ansichtig wurden, wenigstens vermute ich das. Sie haben sie verfolgt, sicher, um sie gefangen zu nehmen. Dem kamen wir jedoch zuvor“, erklärte er zufrieden.

„Falls du mich neugierig machen willst, braucht es mehr als das. Du kennst meine Meinung, was einzeln herumstreifende Einwohner des Landes betrifft. Wir können sie nicht einsammeln wie Beeren, die an einem Strauch im Wald hängen. Irgendjemand könnte Anspruch auf sie erheben und dann Wiedergutmachung verlangen“, meinte Marius säuerlich.

Sein Freund grinste. „Glaub mir, bei diesen Mädchen lohnt es sich! Sie werden die Zierde deines Hauses sein“, erklärte Decimus geheimnisvoll.

„Du bist ziemlich überzeugt davon, dass ich die beiden zu meinen Sklavinnen nehme. Vielleicht gebe ich sie ja dir?“

Decimus winkte ab. „Du kennst meine Einstellung. Kein Mensch darf einen anderen besitzen.“

Marius lehnte sich augenrollend zurück. „Halte dich zurück mit diesen Ideen. Außerdem sind es keine Römerinnen, sondern Wilde. Das macht einen großen Unterschied!“ Er sah, dass sein Freund den Mund öffnete, bereit zur philosophischen Erörterung der Sklavenfrage. Eine Problematik, die auch in weiten Teilen Roms unbefriedigend diskutiert wurde und über die Marius, Lucius und Decimus oft nächtelange Gespräche geführt hatten. „Verschone mich mit humanistisch-religiösen Vorhaltungen zu diesem Thema. Da du so darauf brennst, mir die beiden vorzuführen, bitte ich dich, meiner Qual ein Ende zu setzen und die Sklavinnen herbringen zu lassen“, warf er hastig ein.

Die zwei Keltinnen, die man ihm vor die Füße schleuderte, beeindruckten ihn nicht sonderlich. Fürs Erste wenigstens. Es waren flachbrüstige, zerzaust wirkende Wilde in verschmutzten Kleidern, und er konnte immer noch nicht verstehen, warum sein Freund so grinste.

Beide knieten mit ins Gesicht hängenden Haaren vor ihm und hatten die Köpfe gesenkt.

Marius schenkte seinem Freund einen zweifelnden Blick, ehe er sich erneut den Frauen zuwandte. „Schaut mich an!“

Ein Ruck ging durch den Körper der linken, während die andere die Kaltblütigkeit einer Keltin besaß und im ersten Moment nicht einmal Anstalten machte, sich zu rühren. Die linke hob nun den Kopf und sah Marius direkt an.

Ihr Blick aus Augen, die die Farbe von Quecksilber besaßen, traf ihn bis ins Mark, und das unbestimmte Gefühl, sie wäre gleichzeitig ebenso heilsam wie giftig für ihn wie das Metall, übermannte ihn. Er schluckte, räusperte sich und versuchte, sich von ihr abzuwenden. Doch er konnte sich erst von ihrem Anblick losreißen, nachdem er sie genauer betrachtet hatte: ihr schmales Gesicht, ihre kühn geschwungenen Augenbrauen, die, trotz dessen, dass sie helles Haar von der Farbe des Sternenlichts hatte, dunkler als ihre Iris waren. Ihr Hals und dessen Schwung besaßen etwas von der Eleganz eines Schwanenhalses, und jäh überkam ihn die Lust zu überprüfen, welche Herrlichkeiten ihr Körper für ihn bereithalten würde.

Er zwang seinen Blick auf die andere Sklavin, die sich nun seinem Befehl gebeugt hatte und ihm ebenfalls entgegensah. Ihm war, als hätte er eine Sehstörung, als spielten ihm seine Augen einen Streich. Diese hier war das absolute Ebenbild der anderen. Doch wo die erste Gefangene Ängstlichkeit und Zurückhaltung versprühte, war diese hier das reinste Abbild von Aufmüpfigkeit. Sie zu zähmen wäre ein hartes Stück Arbeit, das wurde ihm sofort klar.

Er sah zu der ruhigeren der beiden und brauchte nicht mehr darüber nachzudenken, was er mit ihr und ihrer Schwester anstellen wollte. Über die Köpfe der Keltinnen hinweg wandte sich Marius an seinen Freund Decimus: „Zwillinge! Du hast da eine Kostbarkeit gefunden!“

Decimus grinste breit. „Kaum zu glauben, nicht wahr? Die zwei sind mir buchstäblich vor die Füße gefallen.“ Mit einer auffordernden Handbewegung sah er auf die Barbarinnen. „Steht auf, zieht euch aus“, befahl er.

Die Ruhigere starrte ihn an, als hätte er von ihr verlangt, auf einen Spieß zu hüpfen und sich rösten zu lassen. Die Wilde hingegen wirkte, als wollte sie die erstbeste Gelegenheit nutzen und ihn erdolchen. Er beschloss, darauf zu achten, dass in ihrer Gegenwart nichts greifbar sein würde, was sie als Waffe verwenden könnte.

Er nickte Decimus zu. „Ich denke, du musst diesen Sklavinnen helfen, sich zu entkleiden.“

„Wie Ihr du wünscht, Zenturio!“ Wie immer, wenn Dritte anwesend waren, verfiel Decimus in die förmliche Anrede.

Die Ruhigere sprang förmlich auf und kam seinem Befehl nach, wenn auch lange nicht so zügig, wie er es schätzte. Aber da sie um einiges williger schien als ihre Schwester ließ er es ihr durchgehen. Immerhin bewies das zwei Tatsachen: Die keltischen Zwillinge verstanden jedes Wort und sie konnten gehorchen.

Straffe Haut und festes Fleisch fielen ihm als Erstes ins Auge. Die beiden waren offensichtlich gesund, aber dünn. Das konnte man jedoch beheben. Anerkennend ließ er seine Blicke über die Körper der jungen Frauen wandern. Sie blickten ihn trotzig an, die rechts Stehende mehr als die andere.

Er erhob sich und näherte sich der linken. „Wie ist dein Name?“, fragte er schroff. „Sprich schon!“

Sie blinzelte erschrocken, um dann demütig ihr Haupt zu senken. Das gefiel ihm so gut, dass er beschloss, diese auf jeden Fall zu behalten. Er streckte seine Hand aus und ließ seine Fingerkuppen tastend über ihre Wange gleiten, deren weiße Haut sich als samtweich erwies. Er umfasste ihr Kinn, hob das Gesicht an, betrachtete sie ausgiebig und sah die dunkelgrauen Sprenkel in ihren Augen, deren leichte Mandelform ihr Ähnlichkeit mit einer Raubkatze verlieh. Seine Finger bohrten sich in ihr Fleisch, zwangen sie so, ihren Mund zu öffnen, damit er ihre Zähne betrachten konnte, die, wie die ganze Frau, gesund und schön anzusehen waren. Für sie vermutlich abrupt, ließ er sie los und sie taumelte ein wenig. Marius streckte seine Hand aus, doch nicht, um sie zu halten, auch wenn es für sie so wirken mochte, sondern um ihre Haut und das Fleisch an ihren Hüften zu betasten. Über ihre Schulter warf er Decimus einen anerkennenden Blick zu.

Die beiden Frauen waren wirklich eine exotische Besonderheit.

Die andere war ebenso schön und exquisit, und bestimmt fühlte sie sich nicht weniger gut an als diese hier, und so verzichtete er darauf, die Schwester ebenfalls einer Untersuchung zu unterziehen. Mit ihnen nach Rom zurückzukehren, würde ihm viel Bewunderung einbringen.

„Nun sag schon, wie heißt du? Oder soll ich den Gürtel nehmen, um dich zum Sprechen zu bringen?“

Ihr Kopf flog hoch und Hass blitzte in ihren Augen auf. So kurz, dass er nicht sicher war, ob er es sich vielleicht nur eingebildet hatte. „Iseabail“, gab sie endlich zur Antwort.

Er wandte sich an ihren Zwilling. „Und wie heißt du?“

Sie starrte ihn zornig an, ohne auch nur einen Laut von sich zu geben.

Decimus trat hinzu und sein drohender Blick fixierte die widerspenstige Gefangene. „Der Zenturio fragt dich nicht noch einmal: Wie ist dein Name?“

Die Keltin spuckte ihm ins Gesicht.

Fassungslos wischte sich Decimus den Speichel von der Wange, holte im nächsten Moment aus und versetzte ihr eine Ohrfeige.

Sie keuchte erschrocken und kreischte auf, als Marius sie packte und in Decimus’ Arme schubste. „Nimm sie mit und kette sie wieder an. Es wird ihr sicher guttun, sich ein wenig abzukühlen.“

Die Keltin versuchte, sich zu wehren und gegen Decimus anzukämpfen, doch das gelang ihr nicht. Er hielt sie mit eisernem Griff fest, und Marius beobachtete zufrieden, wie sehr sie sich sträubte und wehrte. Er kannte derartiges Aufbäumen und Zetern und wusste, wie er damit umzugehen hatte. Einige Zeit schutzlos den Gezeiten und seinen Männern ausgeliefert, würden ihr Mütchen kühlen! Es stand nicht zu befürchten, dass seine Untergebenen ihr zu nahekamen oder ihr etwas antun würden, sie wäre nichts anderem als Blicken und zotigen Sprüchen ausgesetzt. Aber das musste sie nicht wissen. Sollte sie nur fürchten, ihr geschähe Schlimmeres!

Marius wartete, bis Decimus und die Sklavin sein Zelt verlassen hatten, ehe er sich seiner zweiten Keltensklavin zuwandte.

Sie stand zitternd da, das helle Haar umfloss wirr ihre Schultern und sie war immer noch nackt.

Jähe Lust überwältigte ihn.

„Hast du etwa Angst vor mir?“

Sie schüttelte erst wild den Kopf und gestand dann: „Ja.“

Das Geständnis schien ihr schwerzufallen, und ihre Unsicherheit und Angst lösten etwas in ihm aus, dass man nur mit Begierde beschreiben konnte. Er wusste, dass er seine Frauen, mehr noch als andere Männer, unterwürfig wollte, und wenn sie daran Gefallen fanden, umso besser. Seine neue Sklavin sah ihn aus weit aufgerissenen Augen an, und in ihm stiegen bereits wollüstig die Bilder auf, die ihm vorgaukelten, wie sie vor ihm kniete und seinen Schwanz lutschte.

Er unterdrückte sein Aufstöhnen und den Griff an seinen Penis, der sich unversehens mit Blut vollpumpte.

„Dreh dich um!“

Widerwillig tat sie es. Ihr Arsch war ein prachtvolles rundes Werk der Götter, genau, wie es ihm gefiel.

„Du scheinst nicht geübt darin, Befehle zu empfangen“, begann er.

„Nein, Herr“, wisperte sie. „Wir sind frei geborene Frauen.“

„Gewesen“, korrigierte er sie und trat näher.

Sie roch nach frischer Erde, nach Gras und Wildblumen. Kurz überkam ihn die Gier, sie auf den Boden zu drücken, zu ficken und rasch seine Lust an ihr zu stillen. Aber er wollte sie zu seiner perfekten Lustsklavin abrichten, die ihm auf größtmögliche Weise Vergnügen schenkte.

Er legte seine Hand in ihren Nacken, schloss seine Finger darum und glitt mit dem Daumen ihren Kehlkopf auf und ab. Iseabail zitterte, und er musste sich ein Schmunzeln verkneifen, denn seine Sklavin bewies schon jetzt die richtige Mischung aus Furcht und Hingabe, die ihn zu reizen vermochte. Er packte fester zu, nur um ihr zu zeigen, dass er es konnte.

Seine andere Hand griff nach ihrem Po, knetete und rieb ihre Rundung und war sich sicher, dass sie nicht ahnte, was er im Schilde führte. Ihre Haut überzog sich mit einer leichten Gänsehaut und ihr Atem ging schneller. Er zögerte und dirigierte sie dann in Richtung eines Lehnstuhles. Auf der Sitzfläche lag ein dickes Kissen, doch sie hinsetzen zu lassen, schwebte ihm nicht vor.

„Leg deine Hände auf die Rückenlehne, halt dich fest und beweg dich mit den Beinen rückwärts, soweit es geht“, verlangte er von ihr. Sie bebte und betrachtete ihn beunruhigt, denn sie begriff sofort, was er vorhatte; das erkannte er an ihrem Blick.

„Gehorche mir!“, befahl er schroff und fühlte seine Gier nach ihr und ihrer Unterwerfung anwachsen. Sie wimmerte und dieser Laut erhitzte seine Lenden. Unter seiner Kleidung zuckte ungeduldig sein Schwanz. Marius fixierte sie aus zusammengekniffenen Augen. „Tu, was ich verlange, oder ich bringe dich mit Gewalt dazu.“ Er meinte es ernst, und sie schien zu ahnen, dass er es tatsächlich tun würde.

Im nächsten Moment stand sie da, den Rücken gebeugt, die Arme gestreckt, und ihr Po reckte sich ihm entgegen.

Er verstärkte seinen Griff um ihren Hals und genoss das ängstliche Beben, das ihren Körper überlief. Marius beugte sich über ihr Ohr und raunte: „Du weißt nicht, was ich mit dir vorhabe, nicht wahr?“

Sie kaute auf ihrer Unterlippe herum und starrte stur geradeaus.

„Ich werde dich und deinen Körper auf jede beliebige Art genießen. Besonderes Vergnügen wird es mir bereiten, dich zu bestrafen. Wenn du also denkst, Tränen und Flehen würden mich dazu bringen, dir gegenüber Gnade und Barmherzigkeit zu zeigen, hast du dich getäuscht.“

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