Club Noir: The Black Club, London

Er­schie­nen: 06/2010
Serie: Club Noir
Teil der Serie: 3

Genre: Fan­ta­sy Ro­mance

Lo­ca­ti­on: Eng­land, Lon­don

Sei­ten­an­zahl: 180


Er­hält­lich als:
pa­per­back & ebook

ISBN:
Print: 978-3-93828-169-7
ebook: 978-3-86495-083-4

Preis:
Print: 14,90 €[D]
ebook: 6,99 €[D]

Er­hält­lich bei u.a.:

und allen gän­gi­gen On­line­händ­lern und im Buch­han­del

Club Noir: The Black Club, London


In­halts­an­ga­be

Der jun­gen An­wäl­tin Libba Hope wird von ihrem Vor­ge­setz­ten kein leich­ter Auf­trag zu­ge­scho­ben: Sie soll den ver­ruch­ten Da­mi­an Black vom Ver­kauf sei­nes her­un­ter­ge­kom­me­nen Lon­do­ner Nacht­clubs über­zeu­gen.
Doch als Libba den Club be­tritt, wird sie nicht nur Zeu­gin hem­mungs­lo­ser Sex­spie­le, son­dern läuft auch dem mys­te­riö­sen Ced­ric über den Weg. Die­ser hat eben­falls ein In­ter­es­se daran, Da­mi­an Black aus dem Weg zu räu­men.
Wäh­rend Libba noch glaubt, dass es sich bei dem Ver­kauf um ein ganz nor­ma­les Ge­schäft han­delt, braut sich hin­ter ihrem Rü­cken ein Krieg zwi­schen Vam­pi­ren und Wer­wöl­fen zu­sam­men. Libba gerät in die Schuss­li­nie, und ehe sie sich ver­sieht, ist sie nicht nur nahe daran, ihr Leben aufs Spiel zu set­zen, son­dern auch ihr Herz.

Über die Au­to­rin

Emi­lia Jones ist das Pseud­onym der Au­to­rin Ul­ri­ke Rei­ne­ke. Die Au­to­rin, Jahr­gang 1978, ist bis heute wohn­haft in der nie­der­säch­si­schen Klein­stadt Gro­nau (Leine). Sie ist ge­lern­te Rechts­an­walts- und No­tar­fach­an­ge­stell­te und ar­bei­tet in der tech­ni­schen Ab­tei­lung einer Zei­tung. Seit März 2004...

Wei­te­re Teile der Club Noir Serie

Le­se­pro­be

Szene 1:

Ced­ric ver­gnüg­te sich zwei wei­te­re Näch­te mit der Blon­di­ne. In der drit­ten stell­te er fest, dass ihn ihre ju­gend­li­che Nai­vi­tät lang­weil­te. Ihre Schön­heit und ihr fri­sches Blut hat­ten ihm für einen kur­zen Zeit­raum ge­fal­len. Nun wurde er ihrer über­drüs­sig und schick­te sich an, sie zu ver­las­sen.
„Gib mir mehr von dei­ner Liebe“, bet­tel­te sie wie eine Dro­gen­süch­ti­ge. „Immer mehr ... Fick mich und fick mich und fick mich ...“ Heu­lend warf sie sich auf dem Bett zur Seite.
Ced­ric emp­fand Mit­leid für das schwa­che, ein­fäl­ti­ge Mäd­chen, das nicht aus sei­ner Haut her­aus konn­te.
„Dann muss ich dich wohl ver­ges­sen...

...​lassen“, sagte er. Be­hut­sam dreh­te er sie um. So­gleich klam­mer­te sie sich an ihn, als hätte sie die ge­rings­te Chan­ce, ihn zu hal­ten.
Er legte ihr eine Hand auf die Stirn. Wärme brei­te­te sich dar­un­ter aus und durch­ström­te den Kör­per der Blon­di­ne, bis sie in einen schwe­re­lo­sen Zu­stand ver­fiel. Sie schloss die Augen und emp­fing in ihren Träu­men die Er­in­ne­run­gen, die Ced­ric ihr ver­mit­tel­te. Mit einem glück­li­chen Lä­cheln auf den Lip­pen sank sie in die Kis­sen. Am nächs­ten Mor­gen würde sie er­wa­chen und nichts mehr von ihrem lei­den­schaft­li­chen Lieb­ha­ber wis­sen.
Ced­ric be­zahl­te das Ho­tel­zim­mer für eine Woche im Vor­aus und ver­ließ den Ort. Die Blon­di­ne würde spä­ter glau­ben, sie hätte die Über­nach­tun­gen von ihren letz­ten Er­spar­nis­sen be­zahlt. Aber das spiel­te keine Rolle.
Drau­ßen, auf den Stra­ßen Lon­dons, wurde Ced­ric von sei­ner alten Freun­din, der Nacht, um­fan­gen. Er fühl­te sich wohl in der Dun­kel­heit. Mehr­mals tauch­te er in sie ein, ver­schmolz mit ihr, so­dass er für nie­man­den sicht­bar war.
Er hatte zuvor kei­nen Ge­dan­ken daran ver­schwen­det, wie sich sein Da­sein in Lon­don ge­stal­ten würde. Hier gab es kei­nen Kon­takt zu an­de­ren Vam­pi­ren oder einen Club, in den er sich zu­rück­zie­hen konn­te. Hier hatte er nie je­mand an­de­ren als sich selbst ge­sucht. Daher be­schloss er, seine Füh­ler aus­zu­stre­cken. Er würde sie auf­spü­ren, die Krea­tu­ren der Nacht, die in Lon­don zu Hause waren.

Ced­ric such­te lange und fand nur we­ni­ge und meist sehr ver­schwom­me­ne Im­pul­se, die er ver­fol­gen konn­te. Der stärks­te führ­te ihn in die River Street, wo er auf eine Reihe ver­las­se­ner Häu­ser stieß. Große Schil­der zeug­ten davon, dass hier in nächs­ter Zu­kunft ein Shop­ping­cen­ter ent­ste­hen soll­te.
Le­dig­lich in einem Teil eines hohen, ver­fal­len wir­ken­den Ge­bäu­des schien Leben zu pul­sie­ren. Eine ver­trau­te Form von Leben. Sie war an­ders als die vam­pi­ri­sche Aura, die Ced­ric be­kannt war.
Nichts­des­to­trotz be­weg­te er sich auf das Haus zu. Bevor er sich Zu­tritt ver­schaff­te, ver­weil­te er in sei­ner Be­we­gung. Er mach­te einen Schritt zur Seite.
Seine Vor­ah­nung be­stä­tig­te sich nur we­ni­ge Se­kun­den spä­ter. Die Tür wurde von auf­ge­sto­ßen und eine Frau in dunk­lem Kos­tüm stürm­te auf die Stra­ße. Sie ver­mit­tel­te einen auf­ge­wühl­ten und des­ori­en­tier­ten Ein­druck. Zu­erst lief sie ei­ni­ge Schrit­te, hielt dann inne, um nach Luft zu schnap­pen. Als sich ihre At­mung schein­bar nor­ma­li­siert hatte, fuhr sie zu­sam­men und mach­te sich aus dem Staub.
Eine naive Frau, der sämt­li­che un­ge­wöhn­li­chen Dinge fremd waren, ent­schied Ced­ric.
Er hatte die Tür mit einer Hand offen ge­hal­ten und trat in den Ein­gangs­flur. Der Stil der Aus­stat­tung er­in­ner­te ihn an den Brüs­se­ler „Club Noir“. Ein Treff­punkt für Vam­pi­re. Ein Ort, den er lange Zeit seine Hei­mat ge­nannt hatte. In die­sem Lon­do­ner Ge­bäu­de muss­te es eben­falls einen Zu­sam­men­schluss nächt­li­cher Krea­tu­ren geben. Die An­zei­chen dafür waren allzu deut­lich.
Ein lan­ger Flur führ­te Ced­ric zu einer wei­te­ren Tür, die ihn schließ­lich in das Ge­sche­hen des Clubs brach­te. Es waren ge­wöhn­li­che Men­schen, zwi­schen die er ge­riet. Sie tru­gen schwar­ze Klei­dung, vor­nehm­lich in Lack und Leder, und aus ihren pu­der­wei­ßen Ge­sich­tern starr­ten sie mit düs­ter ge­schmink­ten Augen. Die Szene ließ sich le­dig­lich an­satz­wei­se mit dem „Club Noir“ ver­glei­chen. Hier ging es we­sent­lich skur­ri­ler zu.
Ced­ric frag­te sich, wer einen sol­chen Laden be­trieb. Vor allem, wo sich die Vam­pi­re ver­steck­ten, die er zu er­spü­ren glaub­te. Frü­her oder spä­ter würde er es her­aus­fin­den. Das war sein er­klär­tes Ziel, doch bis dahin ver­hielt er sich wie ein ge­wöhn­li­cher Gast. Er ging an die Bar und be­stell­te einen Rot­wein.
„Wer hat dich ein­ge­la­den?“, wurde er von der Seite an­ge­spro­chen. Ein jun­ger Vam­pir war wie aus dem Nichts neben ihm auf­ge­taucht.
Ced­ric war be­wusst, dass seine An­we­sen­heit nicht un­be­merkt ge­blie­ben wäre, daher be­trach­te­te er den Frem­den ruhig. Er war von klei­ner, schma­ler Ge­stalt und die blass­blon­den Haare fie­len ihm in dün­nen Sträh­nen auf die Schul­tern. Über seine Nase und die Wan­gen brei­te­te sich eine Viel­zahl an Som­mer­spros­sen aus. Am Un­ge­wöhn­lichs­ten waren seine Augen. Groß und hell strahl­ten sie kei­nen Fun­ken der Fins­ter­nis aus, die einem Vam­pir in­ne­woh­nen soll­te. Einem sol­chen Vam­pir war Ced­ric nie be­geg­net.
„Sind hier nur ge­la­de­ne Gäste will­kom­men?“
„Es weiß also nie­mand von dei­ner An­we­sen­heit?“ Je mehr sich die Augen des Frem­den wei­te­ten, umso lä­cher­li­cher sahen sie aus. Er war schlicht­weg keine Per­son, die man ernst neh­men konn­te.
„Ich wüss­te nicht, warum.“
„Das ist sehr dumm von dir.“
„Wie süß“, frot­zel­te Ced­ric, „aber ich denke, ich kann gut auf dei­nen Rat ver­zich­ten.“
Was bil­de­te sich die­ser Jüng­ling ein? Wuss­te er nicht, dass er einem der äl­tes­ten und mäch­tigs­ten Vam­pi­re ge­gen­über­stand?
„Dein Sar­kas­mus wird dir schon ver­ge­hen. Wenn dich Da­mi­an erst mal in die Fin­ger kriegt … dann wird er …“
Ced­ric un­ter­brach ihn wirsch: „Ah, dann ist Da­mi­an euer Boss?“ Die­ses Ge­plap­per war schlicht­weg nicht aus­zu­hal­ten.
„Schhhhht … nicht so laut.“ Ei­gen­ar­ti­ger­wei­se zit­ter­te der Frem­de, und erst, als er sich of­fen­bar nach mög­li­chen un­ge­be­te­nen Zu­hö­rern um­ge­se­hen hatte, wand­te er sich Ced­ric ru­hi­ger zu. Die­ses Mal beug­te er sich vor und sprach im Flüs­ter­ton.
„Du bist neu hier und kennst dich an­schei­nend nicht aus“, stell­te er fest. „Du tä­test gut daran, meine War­nung an­zu­neh­men. Da­mi­an ist kein Vam­pir, das soll­test du wis­sen, und du soll­test dich davor fürch­ten. Es gibt in Lon­don nicht mehr viele von uns. Die an­de­ren haben die Macht über­nom­men.“
„Die an­de­ren?“ Ced­ric zog die Au­gen­brau­en zu­sam­men. „Was meinst du damit?“
Der Frem­de schwieg. Statt­des­sen hielt er sich eine Hand vor die Brust und mach­te ein Zei­chen, das Ced­ric ver­ges­sen ge­glaubt hatte. Das Un­tier. – Der Wer­wolf.

Schwer at­mend er­reich­te Libba ihre Woh­nung. Diese kurze Be­geg­nung mit Da­mi­an Black hatte sie an ihre Gren­zen ge­trie­ben. Sie schaff­te es kaum, den Tür­schlüs­sel ins Schloss zu ste­cken und sich Ein­lass zu ver­schaf­fen. Als es ihr end­lich ge­lang, ver­lor sie keine Zeit, hin­ter sich alles wie­der zu ver­rie­geln.
Ver­mut­lich bil­de­te sie sich nur ein, dass Da­mi­an Black sie den gan­zen Weg über ver­folgt hatte. Al­ler­dings woll­te sie lie­ber si­cher gehen und warf einen Blick durch den Spion auf den Flur.
Nichts.
Dann fiel ihr etwas Ent­schei­den­des ein. So­gleich wir­bel­te sie herum und kon­trol­lier­te, ob alle Fens­ter in ihrer Woh­nung ge­schlos­sen waren.
Na­tür­lich fand sie kei­nes, das offen stand, und seufz­te sie er­leich­tert auf. Sie sank in ihren Le­se­ses­sel, ver­schränk­te die Arme und dach­te über das Ge­sche­he­ne nach. Vor ihren Augen hatte Da­mi­an Black sein Äu­ße­res ver­än­dert. Den be­droh­li­chen Schat­ten über sei­nem Ge­sicht moch­te sie sich ein­ge­bil­det haben, nicht aber die Reiß­zäh­ne. Ganz zu schwei­gen von den Kral­len, die aus sei­nen Fin­gern ge­wach­sen waren.
Zu­letzt er­in­ner­te sie sich an seine ge­schwol­le­ne Brust und die ge­platz­ten Nähte sei­nes dre­cki­gen Hem­des. Er­schro­cken hatte sie auf­ge­schrien. Er hatte ge­lacht, wobei der Sab­ber immer wei­ter aus sei­nem Mund­win­kel ge­lau­fen war.
Was hätte sie an­de­res tun sol­len, als Hals über Kopf zu flie­hen? Es schüt­tel­te sie bei dem Ge­dan­ken, eine Mi­nu­te län­ger als not­wen­dig in der Ge­sell­schaft die­ses … sie schluck­te … die­ses Mons­ters … zu ver­brin­gen.
Vom ers­ten Au­gen­blick hatte er sie an­ge­wi­dert. Wenn sie an sein ab­scheu­li­ches Ge­sicht dach­te, an das Knur­ren und … Sie schüt­tel­te den Kopf. Wie soll­te sie mit so je­man­dem eine ver­nünf­ti­ge Ver­kaufs­ver­hand­lung füh­ren?
Libba be­gann, sich mit bei­den Hän­den die Schlä­fen zu mas­sie­ren. Sie frag­te sich, ob das alles tat­säch­lich ge­sche­hen war. Sie konn­te – nein, sie woll­te – das ganz ein­fach nicht glau­ben.
Komm schon, reiß dich zu­sam­men. So etwas gibt es doch gar nicht, er­mahn­te sie sich.
Kein Mensch hatte der­art ge­wal­ti­ge Reiß­zäh­ne, wie sie es bei Da­mi­an Black zu sehen ge­glaubt hatte. Und erst recht keine Kral­len, die aus den Fin­gern wuch­sen. Was für ein Un­sinn!
Sie schloss die Augen und ku­schel­te sich in ihren Ses­sel. Es muss­te doch An­ge­neh­me­res geben, an das sie den­ken konn­te. Als ob der Club sie nicht los­las­sen woll­te, war es der sexy Dun­kel­häu­ti­ge, der ihr als Ers­tes in den Sinn kam. Die Szene hatte sich in ihr Ge­dächt­nis ein­ge­brannt. Es er­schien ihr un­sag­bar an­stö­ßig, wie das Be­ob­ach­te­te sie ver­folg­te und er­reg­te. Auf der an­de­ren Seite er­in­ner­te es sie schmerz­lich an ihre Be­dürf­nis­se. Wann hatte sie sich das letz­te Mal mit einem Mann ver­gnügt? Sie wuss­te es nicht mehr.
Hitze er­fass­te sie, als sie sich vor­stell­te, wie sie selbst nackt dem Mann ge­gen­über­stand. Es muss­te ein pri­ckeln­des Ge­fühl sein, die lange Per­len­ket­te um den Hals zu tra­gen. Wie sich die glat­ten Ku­geln an ihren har­ten Brust­war­zen rie­ben und wie sie mit einer von ihnen ihre ei­ge­ne Perle rieb, bis sie die heiße Feuch­te der Lust zwi­schen ihren Schen­keln spü­ren konn­te.
Im Halb­schlaf zog Libba die Beine eng an ihren Ober­kör­per. Es war ihr pein­lich, sich solch fri­vo­le Dinge aus­zu­ma­len. So­lan­ge je­doch nie­mand davon wuss­te, ergab sie sich be­reit­wil­lig die­ser Fan­ta­sie und schloss die Augen.
Der Dun­kel­häu­ti­ge tauch­te hin­ter ihr auf. Sie er­schau­der­te, noch bevor er sie be­rühr­te. Seine Hände fuh­ren von ihrem Na­cken über ihre Schul­tern und ihre Arme hinab. Er nahm die Perle, mit der sie sich rieb, und tauch­te damit in ihre Feuch­te. Hin­ein und wie­der hin­aus. Hin­ein und wie­der hin­aus. Bis es Libba schwin­de­lig wurde. Ihre Knie gaben nach. Sie wäre ge­fal­len, hätte er sie nicht mit sei­nen star­ken Armen auf­ge­fan­gen. Er hielt sie so fest, dass es ihr den Atem raub­te. Den­noch ge­noss sie seine rauen Be­rüh­run­gen. Sie stöhn­te auf unter dem ste­tig an­stei­gen­den Druck, mit dem seine Fin­ger sie rie­ben, bis sie schließ­lich glaub­te, zu kom­men.
In die­sem Au­gen­blick hörte er auf. Er woll­te sie of­fen­sicht­lich quä­len, indem er ihren Hö­he­punkt hin­aus­zö­ger­te. Grob dreh­te er sie zu sich herum. Ihr Busen press­te sich gegen seine mus­ku­lö­se Brust. Libba streck­te sich ihm ent­ge­gen, sie woll­te seine Lip­pen auf den ihren spü­ren. Von sei­nem wil­den, männ­li­chen Ge­schmack kos­ten. Aber er ver­wei­ger­te ihr den Kuss. Er sah sie nur an.
Etwas stieß gegen ihren Po. Eine Tisch­kan­te, ver­mu­te­te Libba, und woll­te sich um­se­hen. Der Dun­kel­häu­ti­ge hatte sie je­doch im Griff, so­dass sie in ihrer Be­weg­lich­keit auf ein Mi­ni­mum ein­ge­schränkt war. Schnel­ler, als es ihr be­wusst wurde, hatte er sie auf den Tisch ge­setzt und war mit einem hef­ti­gen Stoß in sie ein­ge­drun­gen.
Libba schnapp­te nach Luft. Sie wuss­te nicht, ob sie die Si­tua­ti­on ge­nie­ßen oder sich weh­ren soll­te. Da be­gann er, sich in ihr zu be­we­gen. Erst lang­sam, dann so un­ge­stüm, dass der Akt sie wie in einem Rausch ge­fan­gen hielt. Sie konn­te ihm nicht ent­flie­hen und sie woll­te es auch nicht. Nach die­ser Art von Lei­den­schaft sehn­te sie sich schon viel zu lange. Wie be­täubt emp­fing sie seine Stöße, bis sich eine Ex­plo­si­on der Lust in ihrem Un­ter­leib zu­sam­men brau­te.
Kurz nach­dem ihr Kör­per unter dem Or­gas­mus zu zu­cken be­gann, ent­spann­te sich Libba in ihrem Ses­sel und ver­sank in einem tie­fen, be­frie­dig­ten Schlaf.

Szene 2:

Sie kam in einen schma­len Flur und stieß die nächst­bes­te Tür auf. Ein Raum – nicht grö­ßer als eine Be­sen­kam­mer – be­fand sich da­hin­ter. Ihm schlos­sen sich ein zwei­ter und ein drit­ter Flur an. Da­nach ver­dun­kel­te sich die Um­ge­bung. Die Licht­quel­len ver­sieg­ten. Erst da nahm Libba wahr, dass sich Fa­ckeln an den Wän­den be­fan­den, deren Flam­men klei­ner wur­den. Eine ge­spens­ti­sche Stil­le legte sich um sie.
Angst steck­te ihr in den Kno­chen. Ihre Füße wag­ten sich nur un­si­cher voran, bis sie immer klei­ne­re Schrit­te tat und sich bei jedem an der Wand ent­lang tas­te­te. Plötz­lich hörte sie ein Ra­scheln, als die Fa­ckel di­rekt vor ihr er­losch.
Libba blick­te sich um, konn­te nur er­ah­nen, was sich in der Dun­kel­heit ver­ber­gen moch­te.
„Hallo?“, frag­te sie vor­sich­tig. „Ist da je­mand?“
Ähn­li­che Sze­nen hatte sie un­zäh­li­ge Male in Gru­sel­fil­men ge­se­hen und sie stets als al­bern und rea­li­täts­fremd emp­fun­den. Nun wuss­te sie nicht, was sie an­de­res hätte fra­gen kön­nen.
Soll­te sie ein­fach wei­ter­ge­hen und hof­fen, dass der Flur ir­gend­wann ein Ende fand? Oder soll­te sie lie­ber so schnell wie mög­lich den Rück­weg an­tre­ten? Dabei fiel ihr auf, dass sie voll­kom­men die Ori­en­tie­rung ver­lo­ren hatte und nicht mehr wuss­te, wel­ches über­haupt der Rück­weg war.
Ver­flucht soll­te ihr neues Selbst­be­wusst­sein sein. Wäre sie doch nicht in die­sen Go­t­hic-Shop ge­gan­gen. Ihr grau­es Kos­tüm hatte sie nie in eine der­ar­ti­ge Si­tua­ti­on ge­bracht.
„Hal­looo ...?“, wie­der­hol­te Libba.
Sie glaub­te, ein Echo zu hören. Im nächs­ten Au­gen­blick schlang sich ein Arm um ihren Un­ter­leib. Eine Hand press­te sich auf ihren Mund. Sie woll­te zu­bei­ßen, doch ihr An­grei­fer ver­füg­te über er­nor­me Stär­ke. Er press­te ihr die Luft aus den Lun­gen.
In einem hef­ti­gen Rausch wurde ihr Kör­per aus dem Flur ins Freie ge­so­gen. Hart lan­de­te sie auf der Seite und roch den Dreck der Stra­ßen Lon­dons. Er kleb­te in ihrem Haar, in ihrem Ge­sicht, und sie stemm­te sich mit den Hän­den in ihm hin­auf.
Vor ihr ragte eine mäch­ti­ge Ge­stalt auf, weit ent­fernt von allem Mensch­li­chen. Es war ein Un­ge­heu­er mit dich­tem, ver­filz­ten Fell, glü­hen­den Augen und einem ge­wal­ti­gen Maul, das eine Reihe schar­fer Zähne ent­blöß­te. Aus sei­ner Kehle drang ein wi­der­wär­ti­ges Rö­cheln.
Libba be­gann zu zit­tern. Sie zwei­fel­te nicht, dass ihr letz­tes Stünd­lein ge­schla­gen hatte. Sie konn­te sich nicht weh­ren, fühl­te sich nicht im­stan­de, einen Hil­fe­ruf aus­zu­sto­ßen. Ein­zig einen Arm hob sie über ihr Ge­sicht, um sich dar­un­ter zu du­cken. Gleich würde das Wesen sie pa­cken.
Unter einem ge­quäl­ten Auf­schrei zuck­te sie zu­sam­men. Sie hörte ein Win­seln, ähn­lich einem Hund. Etwas zer­riss, je­mand stürz­te, fluch­te - und dann krach­te etwas mit einem ge­wal­ti­gen Auf­prall gegen eine Haus­wand. Klei­ne Stein­bro­cken fie­len zu Boden.
Libba riss die Augen auf, als das Un­ge­heu­er über sie sprang und dicht neben ihr auf sei­nen vier Pfo­ten lan­de­te. Sie er­starr­te. Durch ihren Kopf geis­ter­te le­dig­lich eine Frage: Ob es auf der Welt etwas Grau­en­haf­te­res geben konn­te als die­ses Ding?
Es streck­te sein Maul zu ihr her­über, schnup­per­te an ihr und mach­te den An­schein, bei­ßen zu wol­len. Doch schon pack­te je­mand – oder etwas – das Tier im Na­cken und schleu­der­te es von Libba fort.
Eine zwei­te mäch­ti­ge Ge­stalt baute sich vor ihr auf. Diese war ein­deu­tig mensch­lich, wenn auch vor bes­tia­li­scher Kraft strot­zend. Aus­gie­bi­ger konn­te sie ihn nicht be­trach­ten, denn er wand­te sich dem Un­ge­heu­er zu. Er ver­setz­te ihm Schlag um Schlag, bis es heu­lend da­von­k­roch.
Un­be­wegt be­ob­ach­te­te Libba, wie der Frem­de nach voll­ende­tem Werk auf sie zu­steu­er­te. Er knie­te sich zu ihr her­un­ter, schob einen Arm hin­ter ihren Rü­cken, um ihr auf die Füße zu hel­fen. Sie war schwach und ver­stört und re­agier­te nicht im Ge­rings­ten auf seine Be­mü­hun­gen.
Zu viel, häm­mer­te es in ihrem Kopf.
Ihr Blick blieb auf sei­nem Ge­sicht haf­ten. So einen per­fek­ten Mann hatte sie noch nie ge­se­hen. Sie muss­te tot und im Him­mel sein.

Ein dröh­nen­der Schmerz durch­zog Libbas Kopf. Äch­zend dreh­te sie sich von einer Seite auf die an­de­re. Sie drück­te die Fin­ger­spit­zen gegen ihre Schlä­fen, be­tas­te­te ihr Ge­sicht und ihre Glie­der. Es über­rasch­te sie bei­na­he, dass sich alles wie immer an­fühl­te, ab­ge­se­hen von dem Brumm­schä­del, der es ihr schwer mach­te, einen kla­ren Ge­dan­ken zu fas­sen.
Was für eine ver­rück­te Vor­stel­lung. Hatte das der Wein mit ihr an­ge­stellt?
Es dau­er­te einen Mo­ment, ehe sie sich auf­setz­te und blin­zelnd ihre Um­ge­bung wahr­zu­neh­men ver­such­te. Sie lag in einem Bett, je­doch nicht in ihrem ei­ge­nen, stell­te sie er­schro­cken fest, und so­fort be­gann ihr Puls, wie ver­rückt zu schla­gen.
Auf einer Kom­mo­de ihr ge­gen­über stan­den meh­re­re bren­nen­de Ker­zen auf­ge­reiht. Deren Schein er­leuch­te­te den Raum le­dig­lich schwach. Das ver­mit­tel­te Libba zu­min­dest die Ah­nung, dass es noch Abend sein muss­te. Allzu lange konn­te sie nicht ge­schla­fen haben. Oder doch?
Die Er­in­ne­rung an die letz­ten Er­eig­nis­se war zu ver­schwom­men und so un­rea­lis­tisch, dass sie glaub­te, den Ver­stand zu ver­lie­ren.
Sie wuss­te, dass sie den Club in der River Street auf­ge­sucht hatte, aus dem In­nen­be­reich ge­stürmt und durch einen dunk­len Flur ge­gan­gen war. Da­mi­an Black hatte sie nicht ge­fun­den. Dafür war sie auf ein ganz an­de­res Un­ge­heu­er ge­sto­ßen. Zu­min­dest glaub­te sie, ent­ge­gen aller Ver­nunft, einem sol­chen be­geg­net zu sein. Das ge­naue Bild des We­sens – halb Mensch, halb Tier – war nicht mehr als ein Schat­ten in ihrem Geist. Und dann die­ser an­de­re Mann, der sie be­schützt hatte. Er war so schön, so en­gels­gleich, ge­we­sen.
Lang­sam schob Libba ihre blei­schwe­ren Glie­der unter der Decke her­vor. Ab­ge­se­hen von dem Ja­ckett mit der Spit­zen­schlep­pe steck­te sie noch in ihrer Klei­dung. Die­ser Um­stand be­ru­hig­te sie. Sie glitt über die Bett­kan­te und stell­te sich ge­räusch­los auf die Füße.
Von al­lein war sie si­cher nicht an die­sem frem­den Ort ge­lan­det. Je­mand muss­te sie her­ge­bracht haben, und die­ser Je­mand hielt sich ge­wiss noch in ihrer Nähe auf.
Wäh­rend sie durch das Zim­mer schlich, lausch­te sie an­ge­strengt. Wie eine Die­bin woll­te sie die Um­ge­bung heim­lich aus­kund­schaf­ten. Schon die erste fla­ckern­de Be­we­gung des Ker­zen­scheins brach­te sie aus der Fas­sung. Ihr ent­fuhr ein kur­zer, schril­ler Schrei und ihre Hände klam­mer­ten sich wie die einer Er­trin­ken­den an die Ober­kan­te der Kom­mo­de fest.
Die Ge­wiss­heit, dass sich je­mand nä­her­te und sie gleich nicht mehr al­lei­ne im Raum sein würde, schnür­te ihr die Luft ab. Sie spür­te, wie die Kälte von ihren Ze­hen­spit­zen aus immer wei­ter in ihr her­auf­kroch.
Dann stand er plötz­lich in der Tür.
Ge­schmei­dig be­weg­te er sich auf sie zu. Kat­zengleich, so, wie es auch der Aus­druck sei­ner Augen war. Sie fun­kel­ten dun­kel und un­er­gründ­lich. Etwas Be­droh­li­ches lag in ihnen, doch nicht be­droh­lich genug, um nicht an­zie­hend zu wir­ken.
Die lan­gen schwar­zen Haare fie­len ihm über die Schul­tern und ins Ge­sicht und ver­lie­hen ihm etwas Wil­des. Seine Er­schei­nung er­schrak und be­ein­druck­te Libba glei­cher­ma­ßen.
Es gab wohl keine Frau, die sich einer der­art männ­li­chen und ero­ti­schen Aus­strah­lung hätte ent­zie­hen kön­nen. Mit of­fe­nem Mund starr­te sie ihn an. Sie er­tapp­te sich bei dem Ge­dan­ken, wie es sich an­füh­len würde, von ihm ge­packt und an seine star­ke Brust ge­drückt zu wer­den. Bei­na­he er­war­te­te sie, dass er genau das tat. Sie muss­te wirk­lich ver­rückt sein.
Er blieb vor ihr ste­hen und mus­ter­te sie mit einem wis­sen­den Blick - als könne er in ihr lesen wie in einem of­fe­nen Buch.
„Du hast dich schnell er­holt“, stell­te er sach­lich fest.
„Oh“, ent­fuhr es ihr, und sie är­ger­te sich, dass sie kaum fähig war, sich sei­ner An­zie­hungs­kraft zu ent­zie­hen.
„Ähm … ja.“ Ihre Stim­me hatte einen schwa­chen, aus­drucks­lo­sen Klang.
Erst als sie fest­stell­te, wie der Frem­de un­ent­wegt ihr üp­pi­ges De­kol­leté be­trach­te­te, kam sie all­mäh­lich zu sich. Di­rekt schoss ihr Röte in die Wan­gen. Sie fühl­te sich nackt. Das Kor­sett be­deck­te ihren Busen nicht mehr als un­be­dingt not­wen­dig. Wo war bloß die­ses ver­fluch­te Ja­ckett?
„Wenn ich nur wüss­te, wovon ich mich so schnell er­holt habe“, un­ter­brach sie das pein­li­che Schwei­gen. Ner­vös durch­fors­te­te ihr Blick das Zim­mer.
„Du er­in­nerst dich nicht?“
„Nicht genau.“ Sie muss­te sich zwin­gen, ihn nicht wie ein lie­bes­kran­ker Teen­ager an­zu­him­meln. „Da war ein Mann – nein, ein Tier … nein … ich weiß nicht genau, was es war.“ Die Si­tua­ti­on war ihr un­an­ge­nehm.
„Es hat mich an­ge­grif­fen. Ich glau­be, es woll­te mich töten“, wurde ihr plötz­lich be­wusst. Ein eis­kal­ter Schau­der fuhr ihr über den Rü­cken.
„Aber du lebst.“
Er dräng­te sich vor, so nahe, dass sie mein­te, sei­nen Atem auf ihrer nack­ten Haut zu spü­ren. Die fei­nen Här­chen auf ihren Armen stell­ten sich auf. Ein Pri­ckeln durch­sch­lich ihren Busen, als sein Ober­kör­per in Be­rüh­rung mit dem ihren kam.
„Was tun Sie da?“ Libba wun­der­te sich über ihre Kühn­heit. Es wäre leicht ge­we­sen, ihm zu ver­fal­len. Ein Teil von ihr wünsch­te sich genau das. Trotz­dem wich sie bei sei­nem Ver­such, sie in die Hals­beu­ge zu küs­sen, zu­rück. Was fiel ihm ein?
„Ich habe dir das Leben ge­ret­tet. Denkst du nicht, dass ich einen klei­nen Dank ver­dient habe?“
Libba mach­te einen wei­te­ren Schritt rück­wärts. Sie stieß mit dem Hin­ter­teil gegen die Kom­mo­de und die Ker­zen fla­cker­ten in ihrem Rü­cken. Der Frem­de ver­sperr­te ihr jeden Flucht­weg. Wie eine Mauer baute sich seine ein­drucks­vol­le Ge­stalt vor ihr auf.
„Was mei­nen Sie? Was wol­len Sie von mir?“
„Du weißt genau, was ich von dir will.“
Er tat, als wären sie mit­ein­an­der ver­traut. Seine Hände strei­chel­ten von ihren Schul­tern an ihren Armen hin­un­ter. Of­fen­sicht­lich pro­vo­zier­te er eine Re­ak­ti­on. Libba ver­steif­te sich noch mehr, wor­auf­hin der Druck sei­nes Grif­fes sich ver­stärk­te.
Konn­te er nicht be­grei­fen, dass sie ihm nicht so ohne Wei­te­res ge­fü­gig sein würde?
„Tu doch nicht so.“
Er­neut nä­her­ten sich seine Lip­pen ihrer Hals­beu­ge. Er hauch­te einen Kuss auf ihre sen­si­ble Haut und brach­te Libba zum Er­schau­ern.
„Du willst es. Ich weiß, dass du mich willst.“
Si­cher, seine Aus­strah­lung hatte etwas Über­na­tür­li­ches, aber nicht genug, um sie zu be­ne­beln. Sie wand sich unter sei­nen in­ten­si­ven Bli­cken. Auf der einen Seite spiel­te ihre Fan­ta­sie ver­rückt und sie malte sich aus, wie er ihr die Klei­der vom Leib riss. An­de­rer­seits frag­te sie sich, wie sie an so etwas den­ken konn­te. Aus­ge­rech­net sie. Die junge, auf­stre­ben­de An­wäl­tin. Ver­nunft war prak­tisch ihr zwei­ter Vor­na­me. Sie wehr­te sich, dass das ihre Ge­dan­ken sein soll­ten, nie­mals hätte sie ver­mu­tet, tat­säch­lich - von einem mäch­ti­gen Vam­pir - be­ein­flusst zu wer­den.
Sie muss­te fort.
„Ja, genau …“, stimm­te sie ihrem Plan un­be­wusst laut zu, und ani­mier­te den Frem­den, noch wei­ter zu gehen. So­gleich um­fass­te er ihre Tail­le. Er press­te sei­nen Un­ter­leib gegen ihren, so­dass sie seine harte Männ­lich­keit spü­ren konn­te. Keu­chend schnapp­te sie nach Luft.
„Oh, Gott. Hören Sie auf damit.“ Sie kämpf­te ihre Arme frei und be­gann, nach ihm zu schla­gen. „So­fort auf­hö­ren. Was bil­den Sie sich ein? Hal­ten Sie mich für eine Nutte oder was?“
Knur­rend hielt der Frem­de sie um­schlun­gen.

Er wit­ter­te be­reits den Duft ihres Blu­tes, hörte es rau­schen. In ihr. In sei­nem Kopf. Es brach­te ihn halb um den Ver­stand.
„Las­sen Sie mich … so­fort … los.“ Sie griff hin­ter sich nach einer der Ker­zen. Ohne zu zö­gern, drück­te sie ihm den hei­ßen Docht auf den rech­ten Hand­rü­cken. Ab­rupt ließ er von ihr ab.
Er fühl­te kei­nen Schmerz, le­dig­lich Über­ra­schung. Mit dem Dau­men fuhr er über die Stel­le, an der die Kerze ihn be­rührt hatte. Die Haut war un­ver­sehrt. Ein lä­cher­li­cher Ver­such, ihn zu ver­let­zen. Diese Frau be­wies Mut.
„Ver­zei­hen Sie.“ Er ent­fern­te sich ei­ni­ge Schrit­te von ihr – so weit, bis er das Rau­schen ihres Blu­tes nur noch schwach wahr­nahm. „Ich hatte an­ge­nom­men, Sie wären eine von denen – von den Mäd­chen aus dem Club. So, wie Sie aus­se­hen.“ Na­tür­lich hatte er ge­wusst, dass sie nicht da­zu­ge­hör­te, im­mer­hin war er ihr ge­folgt, um sie vor den Wer­wöl­fen zu be­schüt­zen.
„Na, da lie­gen Sie aber gründ­lich da­ne­ben.“ Libba rück­te ihre Klei­dung zu­recht.
„Kann ja mal vor­kom­men“, sagte er läs­sig und zuck­te mit den Schul­tern.
„Dann kön­nen Sie jetzt gehen. An­schei­nend sind Sie ja wie­der fit.“

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.