Suite 6: Die Hoteliers

Erschienen: 03/2019
Buchtyp: Novelle
Serie: Suite 6
Teil der Serie: 1

Genre: Contemporary Romance
Zusätzlich: Dominanz & Unterwerfung

Location: Deutschland

Seitenanzahl: 132


Erhältlich als:
paperback & ebook

ISBN:
Print: 978-3-86495-407-8
ebook: 978-3-86495-408-5

Preis:
Print: 8,90 €[D]
ebook: 2,99 €[D]

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Suite 6: Die Hoteliers


Inhaltsangabe

Mit einem Schlag wird Lizas gewohntes Leben auf den Kopf gestellt! Nicht sie erbt das verwahrloste Hotel ihres Stiefvaters, sondern dessen Söhne Julian, Sandro und Noah, die ihren Vater seit der Kindheit nicht mehr gesehen haben. Über Nacht verliert Liza Arbeit und Zuhause. 

Die drei Hoteliers bieten Liza einen Job im künftigen Wellnesshotel "Suite 6" an, den sie aus Geldnot annimmt. 

Während ihrer Arbeit für die drei Hoteliers fühlt Liza sich immer stärker zu Julian hingezogen - was Liza in eine Zwickmühle bringt, denn ihre Mutter hasst die drei Erben und würde eine Beziehung zwischen Liza und Julian nicht zustimmen. 

Um sich nicht in einem Geflecht aus Lügen zu verstricken, stößt sie Julian vor den Kopf. Dabei hätte er sie ihrem verbotenen Traum nach einem Hauch von Unterwerfung näherbringen können ...

 

Über die Autorin

Layla Sommer wurde im schönen Bayern geboren, dem sie nie für lange Zeit den Rücken gekehrt hat. Sie liebt die Natur und genießt die langen Spaziergänge mit ihren Hunden. Eine weitere Leidenschaft ist das Schreiben erotischer Geschichten, mit denen sie...

Weitere Teile der Suite 6 Serie

Leseprobe

 

Leseprobe bei Book2Look

Mittlerweile waren sie vor der Küche angekommen. Mit einem Ruck öffnete er die Tür, worauf es ihm förmlich die Sprache verschlug, aber auch Liza schwieg. Alles Blut war ihr aus dem Gesicht gewichen, und sie beeilte sich, zu den Fenstern zu gelangen und sie aufzureißen. Weit beugte sie sich hinaus und atmete die angenehm frische Frühlingsluft ein. Julian trat hinter sie. Kurz versteifte sie sich, als sie sich seiner Nähe bewusst wurde, doch weder versuchte sie, ihm auszuweichen, noch sagte sie einen Ton. Nein, sie lehnte sich sogar ein wenig weiter...

...aus dem Fenster, sodass ihr Hintern leicht seine Schenkel berührte.
Ein Zufall?
„Es ist so, wie ich es denke, oder?“, fragte er leise. „Die vergammelten Lebensmittel sind eure persönliche kleine Racheaktion gewesen.“
Liza nickte nur. „Es tut mir leid, aber …“
„Das war nicht sehr nett.“
„Das, was ihr getan habt, war es auch nicht.“ Mit einem Ruck versuchte sie, sich herumzudrehen, doch da stand er und sah zuerst gar nicht ein, einen Schritt nach hinten zu machen. Er ließ ihr gerade so viel Spielraum, dass sie sich zu ihm umdrehen konnte. Ganz nah stand sie nun vor ihm. So nah, dass ihre Nasenspitze beinahe sein Kinn berührte.
„Was haben wir denn getan?“
Ihre grünen Augen funkelten angriffslustig, und doch lag eine Idee Unsicherheit in ihnen. Unsicherheit und noch etwas anderes. Genoss sie es vielleicht, so dicht vor ihm zu stehen? „Euch hat es doch gar nicht interessiert, was aus uns wird.“
„Nein“, bestätigte er. „Wir haben euch weder gekannt, noch haben wir etwas von eurer Existenz bewusst.“
„Nein?“, blaffte sie. „Euer Anwalt hat nicht erzählt, dass Bruno in einer festen Beziehung war? Wenn du das behauptest, bist du ein Lügner. Ihr habt euch einfach genommen, was euch nie gehört hat.“
Stopp! Natürlich hatte er von der Lebensgefährtin seines Vaters erfahren. Ebenso von Lizas Existenz, sonst hätte er sie gar nicht kontaktieren können. Das wusste er, das wusste sie. Aber er und seine Brüder hatten sich nichts genommen, was ihnen nicht gehört hatte. Da lag sie falsch, vollkommen falsch.
„Natürlich wusste unsere Mutter, dass unser Vater sie wegen einer anderen Frau verlassen hat. Ziemlich zeitgleich, als er sich die Schnapsidee, ein Hotel zu führen, in den Kopf gesetzt hatte. Doch wir hatten keine Ahnung, dass er noch mit dieser Frau zusammen war.“
„Seltsam, dass wir uns damals nie begegnet sind“, murmelte sie und lenkte damit ein. „Immerhin hatte doch Bruno anfänglich noch kurzzeitig Kontakt zu euch.“
„Hm“, machte er nur. Sein Vater hatte anscheinend sehr darauf geachtet, dass sich alte und neue Familie nicht über den Weg gelaufen waren, denn er konnte sich überhaupt nicht an das Hotel erinnern, und seine Brüder ebenso wenig. Doch nun genug mit dem Thema. Um es zu wechseln, ließ er seinen Blick über die heruntergewirtschaftete Küche schweifen. „Wir werden definitiv hilfreiche Hände benötigen.“
„Ich habe dir bereits gesagt, dass ich nicht eure Putzfrau sein werde“, fauchte sie erneut.
„Ich kann leider nicht mehr tun, als dir als Ausgleich für den Verlust deiner Arbeitsstelle eine neue anzubieten.“ Er wusste, dass sie dies nicht hören wollte, aber es war nun einmal die Wahrheit. Gern hätte er ihr etwas Netteres gesagt, doch er konnte ihr kaum seinen Erbteil schenken.
Sachlich bleiben, ermahnte er sich.
„Und bei der Beseitigung dieses Chaos wirst du uns ebenso helfen müssen. Freiwillig, versteht sich.“
Wütend stieß Liza mit den Händen gegen seine Brust, wovon er sich jedoch nicht beeindrucken ließ. Schließlich musste sie nicht vor ihm stehen bleiben, sondern konnte jederzeit einen Schritt zur Seite treten. Wenn sie das allerdings nicht wollte, war das nicht sein Problem.
„Und wenn ich nicht möchte?“
„Dann werde ich mir Gedanken machen müssen, was dich dazu bewegen könnte, uns helfen zu wollen.“
„Willst du zum Anwalt rennen?“
„Ich bin nicht berechtigt, so eine Entscheidung allein zu treffen“, stellte er vollkommen ruhig richtig.
„Deine hochmütigen Brüder?“
Er mochte es nicht, wenn man schlecht über seine Familie sprach. „Wie kommst du zu der Annahme, dass sie hochmütig sind?“
„Schau sie dir doch nur mal an!“
„Ich weiß nicht, was du mir damit sagen willst.“
Liza holte tief Luft. „Du könntest mich wenigstens um Verzeihung bitten.“
Um Verzeihung bitten?
Beinahe hätte er lachen müssen, doch gleichzeitig kribbelte es ihm gewaltig in den Fingern, ihr gehörig die Meinung zu sagen oder sie anderweitig davon zu überzeugen, dass sie solche Aussagen in Zukunft besser unterlassen sollte. Im Moment reizte sie ihn außerordentlich. Gerade wegen ihres aufmüpfigen Wesens.
Nein!, stoppte er seine Gedanken.
Tief in ihrem Inneren war Liza verletzt. Verletzt und vor den Kopf gestoßen. Schließlich hatte sie von heute auf morgen ihr Zuhause und ihren Job verloren. Außerdem sollte er nicht eine begehrenswerte Frau in ihr sehen, immerhin hatte sie mit seinem Vater zusammengelebt, und ihn besser gekannt, als er sich überhaupt an ihn erinnern konnte. Sie hätte seine Schwester sein können.
Aber verdammt, sie war es nicht!
Und das änderte die Sachlage gravierend. Egal, wie lange sie mit seinem Vater unter einem Dach gewohnt hatte.
„Ganz bestimmt“, lachte er. Sie um Verzeihung bitten? Wie kam sie nur auf so eine absurde Idee?
„Es ist mein Ernst.“
Ihre Nase befand sich immer noch an seinem Kinn. Zu gern hätte er nach ihrem gefasst, es angehoben und den Daumen über diese trotzig zitternden Lippen streichen lassen. Seine Gedanken wanderten weiter. Wenn er ihren Hintern ein wenig anheben würde, würde sie auf die Fensterbank gleiten und sich damit in der perfekten Position befinden, um sie zu …
Wieder stopp! Seine Fantasie ging mit ihm durch.
„Was würde ich als Gegenleistung für eine …“, er stockte, „Entschuldigung bekommen?“ Gespannt wartete er darauf, was sie anzubieten hatte.
„Dann würde ich darüber nachdenken, euch bei den Aufräumarbeiten behilflich zu sein.“ Kurz schielte sie nach oben und traf seinen Blick, um ihren gleich wieder zu senken.
Julian überlegte. Sie musste sich in einem großen finanziellen Engpass befinden, wenn sie so ein Angebot machte. Wahrscheinlich hätte sie sich ansonsten eher die Zunge abgebissen, als es auszusprechen.
Vielleicht war sie gar nicht offiziell bei seinem Vater angestellt gewesen …
Er wusste es nicht und auf reine Spekulationen konnte er sich nicht verlassen.
„Das reicht mir nicht“, sagte er einem Impuls folgend.
„Was willst du noch?“ Ihre Augen funkelten, als wollte sie ihn jeden Moment erdolchen.
„Dich“, erwiderte er, und erst dann begriff er, dass er seine Gedanken laut ausgesprochen hatte.

Liza erstarrte.
Dich, hatte er gesagt.
Das war frech, dennoch fuhr ihr das Wort wie ein Streicheln über die Haut und drang in ihre Seele, die so etwas noch nie zu hören bekommen hatte. Auch wenn sich dieses Dich nicht auf sie als Mensch bezog, war es ein wunderschönes Kompliment an die Frau in ihr. Sie starrte Julian an, versank in dem warmen Braun seiner Augen, sah in ein Gesicht, auf dem immer noch ein Lächeln lag, obwohl er ernst schaute. Ernst und irgendwie verwundert. Verwundert über sich selbst, dass er so eine Bemerkung ausgesprochen hatte.
„Mich?“, hauchte sie.
Plötzlich lag seine Hand an ihrer Wange. Unbewusst schmiegte sie sich hinein und genoss die Wärme, die sie ausstrahlte.
„Ja, dich“, sagte er leise.
Sein Daumen fuhr ihren Wangenknochen nach, folgte der Linie ihres Kiefers und fand so den Weg zu ihren Lippen. Sacht strich er darüber, um zärtlich in ihre Unterlippe zu kneifen, bevor er ihn ihr in den Mund schob. Spielerisch ließ sie ihre Zunge um seinen Daumen kreisen. Sicherlich würde Julian sie gleich küssen.
Doch nichts dergleichen geschah. Julian lehnte sich lediglich an sie, sodass ihre Brüste gegen seine muskulöse Brust gedrückt wurden. Sofort zogen sich ihre Knospen erwartungsvoll zusammen, dann richteten sie sich steif auf. Liza wusste, dass auch er es bemerkt haben musste. Wie ein Hauch fuhr seine Hand ihren Rücken hinunter, umfasste ohne Umschweife ihre Pobacken, drückte sie so noch enger an sich und sie fühlte die harte Ausbuchtung seines Schwanzes an ihrem Unterleib. Ihr Kopf fiel in den Nacken. Da glitt auch seine andere Hand über ihren Rücken hinab zu ihrem Po und presste sie noch fester an ihn.
Julian senkte den Kopf. Seine Locken kitzelten sie an ihrer Wange, während seine Lippen die empfindliche Haut an ihrem Hals erkundeten. Ein Stöhnen entrang sich ihrer Kehle. Auch sie konnte ihre Hände mittlerweile nicht mehr stillhalten, strich Julians haarlosen Oberarme hinauf, fühlte die harten Rundungen der Muskeln, die im Kontrast zur Weichheit seiner Haut standen. Sein Hals dagegen war schlank, was ihr ebenso gut gefiel, denn Stiernacken waren nicht ihr Ding. Ihre Finger fuhren in seine Haare und drückten Julians Kopf tiefer zu ihrem Hals hinab. Gleichzeitig wurde sein Griff um ihre Pobacken fester, und es kam ihr so vor, als wäre die Beule in seiner Jeans gewachsen. Eng drängte sich Julian an sie, ging leicht in die Knie, um die Erektion an ihrer pochenden Mitte zu reiben. Nur zu willig öffnete sie die Schenkel. Das Fensterbrett hinter ihr, seine Hände an ihrem Hintern, der Druck an ihrer Scham – was blieb ihr da schon für eine andere Möglichkeit, erregt wie sie war? Ihre Beine schlangen sich wie von selbst um seine Hüften, um noch näher bei ihm sein zu können.
„Und jetzt?“, hauchte er in ihr Ohr.
Und jetzt?
Das Blut rauschte durch ihre Adern.
Und jetzt?

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